ImPeBu  >  Persönliches Budget

Das Persönliche Budget ist eine relativ neue und alternative Form der Leistungserbringung für Menschen mit Behinderungen. Leistungsberechtigte Personen können auf Antrag für Maßnahmen ihrer Rehabilitation oder gesellschaftlichen Teilhabe Geldleistungen oder ersatzweise Gutscheine erhalten. Ein Rechtsanspruch darauf besteht seit Januar 2008 auf der Grundlage des  § 17 Abs. 2 bis 6 SGB IX mit Konkretisierungen in den einzelnen Leistungsgesetzen sowie der Budgetverordnung. Diese Form der Leistungserbringung soll die selbständige Entscheidung, wann, wo, wie und von wem Teilhabeleistungen in Anspruch genommen werden, ermöglichen.

Das „Persönlichen Budget“ unterscheidet man in 2 Formen:

  • das einfache Persönliche Budget und
  • das trägerübergreifende Persönliche Budget.

Während bei dem einfachen (speziellen) Budget die Geldleistung von einem Träger erbracht wird, sind bei der Leistungserbringung des trägerübergreifenden Persönlichen Budgets mehrere Rehabilitationsträger beteiligt.

Ziel der Einführung des Persönlichen Budgets ist die Förderung von Selbständigkeit, Selbstbestimmung und eigenverantwortlichem Handeln der Leistungsberechtigten.

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